
Nora Jünger's abenteuerliche Liebe zu den Bergen entstand schon als Kind im rauhen Hochgebirge der Tatra. Unterwegssein auf ungesicherten Pfaden, stets auf den Wetterumschwung gefasst, fühlte sich schon damals wie das „echte“ Leben an - kraftvoll, intensiv, lebendig. Inzwischen findet der größere Teil ihres beruflichen Daseins als Psychologin im komfortablen Sessel bei gleichbleibender Umgebung und Temperatur statt. Diese Komfortabilität verlässt sie allzu gern, um in der wilden Natur Nordeuropas unterwegs zu sein. Die Bewegung in dieser besonderen Landschaft bei launischem Wetter macht den Kontakt zur Natur für sie so unverwechselbar intensiv und heilsamer als so manche Psychotherapie.